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Youth in Urban Space

Developments pre and post Corona, how municipalities and youth work could deal with them

Der öffentliche Raum ist ein wichtiger Bestandteil der Leben von jungen Menschen.
Vor allem in den letzten Jahren beobachten Jugendarbeiter_innen eine Veränderung in der Nutzung des öffentlichen Raums. Der Kontakt zu jungen Männern in der offenen Jugendarbeit (Streetwork) nimmt ab bzw. gestaltet sich schwieriger. Der Kontakt zu jungen Frauen an öffentlichen Orten steigt hingegen. Dieses Phänomen ist nicht nur in Wien, sondern auch in anderen europäischen Großstädten erkennbar.

Ursachen der unterschiedlichen Nutzung

Es gibt viele Theorien zu diesem Phänomen, doch keine davon wurde bisher untersucht.
Eine dieser Theorien ist, die starke Präsenz von Video-Überwachung, welche Mädchen und Frauen dabei unterstützt, sich sicherer an öffentlichen Orten zu fühlen. Gleichzeitig schrecken die Kameras an öffentlichen Plätzen Jungen und Männer ab.

Andere Theorien sehen den Grund für dieses Phänomen in der Rolle der sozialen Medien, aber auch in den Entwicklungen am Arbeitsmarkt und Bildungsprogrammen und nicht zu guter Letzt auch in der Stadtentwicklung, welche Einfluss darauf hat was im öffentlichen Raum genutzt werden kann und was nicht. Die aktuelle Corona-Krise hat ebenso Spuren in der Nutzung des öffentlichen Raums hinterlassen.

Europäische Zusammenarbeit

Aus diesem Anlass haben die Wiener Jugendzentren ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen, um dieses Phänomen genauer zu untersuchen.
Im Rahmen des Förderungsprogramms Erasmus+  der Europäischen Union hatten die europäischen Großstädte Helsinki, Mailand, Stuttgart und Wien bereits früher zusammengearbeitet.
Der wissenschaftliche Partner für das Projekt ist die Donau Universität Krems.

Die Partnerorganisationen aus den verschiedenen Ländern sind zum größten Teil, wenn nicht sogar vollständig für die Jugendarbeit in ihren Städten verantwortlich. Insgesamt sind dort fast 2000 professionelle Jugendarbeiter_innen tätig.


Die wichtigsten Fragen für das Projekt „Youth in Urban Space“ sind:

  • Was hat sich in der Nutzung des öffentlichen Raums geändert?
  • Welche Faktoren spielen in der Nutzung des öffentlichen Raums eine Rolle?
  • Wie haben die COVID-19 Pandemie und die Corona-Maßnahmen den öffentlichen Raum verändert?
  • Was kann die Offene Jugendarbeit tun, damit der öffentliche Raum optimal genutzt wird?

Das Projekt begann im Februar 2021 und ist bis März 2023 angesetzt.

Die Ergebnisse werden einerseits in einem allgemein europäischen, andererseits auch in einem regionalen Zusammenhang interpretiert. Aus diesen Ergebnissen sollen praktische, strukturelle und methodische Konzepte entwickelt werden. 

Selbstverständlich werden auch Auswirkungen der Covid19 Pandemie gezielt einbezogen werden. Die Pandemie war es auch, die den Start etwas verzögert hat, bzw. einige Änderungen im Ablauf erforderte.

Wir werden euch hier am Laufenden halten!

Logo des Förderungsprogramms Erasmus+

In Kooperation mit dem Förderungsprogramm Erasmus + der Europäischen Union

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